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Die Rosengarten Serenaden Bamberg Über uns  
Die Rosengarten-Serenaden, die alljährlich während der Sommermonate in Bamberg erklingen, erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit.
Schon in fürstbischöflicher Zeit diente der angelegte Rosengarten der Neuen Residenz musikalischen Darbietungen bei Hofe. Der anmutige Teehaus-Pavillion des Hofbaumeisters Johann Michael Küchel aus dem Jahre 1756 mit den reizvollen Stukkaturen der vier Jahreszeiten präsentiert hier den Spätbarock von seiner heitersten Seite. Mit dem süßen Duft der Rosen, den allegorischen Steinfiguren des Bildhauers Ferdinand Dietz, dem leise plätschernden Wasserspiel und der herrlichen Aussicht über die Dächer der Altstadt ist der zwischen den Flügelnder Residenz geborgene Rosengarten ein zauberhafter Ort, der zum Verweilen in Ruhe und Muße einlädt. Er bietet während der warmen Jahreszeit das schönste Ambiente für klassische Konzerte.


Als im Jahre 1962 im Rosengarten eine von den Wittelsbachern gepflanzte Rotbuche gefällt werden musste, nahm das der Geiger und Konditor Ingo Graupner zum Anlass, dem Baum mit einer Rosengarten-Serenade ein Abschiedsständchen zu widmen.
Unter der Leitung von Hermann Dechant spielte damals ein aus Mitgliedern der Bamberger Symphoniker bestehendes Kammerorchster. Der Anklang dieses musikalischen Abends war so gross, dass in den folgenden Jahren immer wieder Konzerte im Rosengarten veranstaltet wurden. Die Rosengarten-Serenaden wurden so zum festen Bestandteil des sommerlichen Kulturangebotes.


1982 schließlich wurde die Konzertreihe in die Hände eines Vereins gelegt. Das Konzertagebot konnte über die Jahre weiter verbessert und verstetigt werden, nicht zuletzt durch die langfristige und verlässliche Unterstützung der Weltkulturerbestiftung der Stadt Bamberg, für die hier herzlichst gedankt sei.Neben dem Rosengarten und - bei schlechtem Wetter - dem Kaisersaal wurden auch andere Aufführungsorte wie die St. Michaelskirche für geistliche Musik, der Wilde-Rose-Keller für ein Jazz-Konzert und der Hof der ehemals fürstbischöflichen Sommerresidenz Schloß Seehof einbezogen.


Für die Rosengarten-Serenanden konnten immer wieder erstklassige Ensembles und Solisten verpflichtet werden.
Zu den Höhepunkten der Rosengarten-Serenaden gehörten Konzerte mit den Philharmonischen Cellisten Köln, mit dem Bamberger Organisten Prof. Edgar Krapp, dem Nürnberger Opernstudio mit dem Singspiel Düsseldorf Bastien und Bastienne von Mozart, dem Berliner Streichtrio, dem Ensemble Agile Düsseldorf, der Musica Antiqua Praha, dem Ikarus Quartett Karlsruhe, dem Wihan-Quartett Prag oder ein Liederabend mit dem Wagner-Tenor Siegfried Jerusalem...


Der Verein hat es sich zur Aufgaben gemacht, den Musiksommer in Bamberg und Umgebung mit besonderen Konzerten in historischen Räumen zu bereichern und wünscht den Besuchern angenehme und genussreiche Abende.


Die Rosengarten Serenaden sind eine "Out-Door"-Konzertreihe im historischen, denkmalgeschützten Ambiente im Zentrum der Weltkulturerbestadt Bamberg. Aus diesen Gründen ist eine elektro-akustische Beschallung nicht möglich, was wiederum bedeutet, dass Konzerte mit Gitarren und ähnlichen Instrumenten, die eine Raumakustik benötigen, nicht stattfinden können.


Ein Konzertflügel steht nicht zur Verfügung
Das Veranstalten von Sonaten- oder Liederabenden ist daher ebenfalls nicht möglich und es können nur "nicht - klaviergebundene" Konzerte angeboten werden. Willkommen sind Programme typischen "Serenadencharakters" aus Klassik und Romantik, also von Haydn, Mozart, Schubert, Brahms, Dvorak u.a.m. in dafür typischen Besetzungen mit Streichern oder Bläsern. Die Konzerte finden auf einem Podest vor dem Teepavillon im Garten statt. Notenständer und Beleuchtung stehen zur Verfügung.


Anfahrt mit Auto und Parkplätze
Die Anfahrt mit dem Auto oder Bus ist nur eingeschränkt zum Be- und Entladen möglich. Parkplätze sind nicht vorhanden! Bitte die Tiefgarage "City-Altstadt" am Schloss Geyerswörth nutzen. Von dort ist der Fußweg etwa 8 Minuten. Für Busse bestehen Parkmöglichkeiten auf den offiziellen Busparkplätzen am Heinrichsdamm oder Margaretendamm.


Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Vom Bahnhof am besten mit den Linien 901, 902 oder 911 zum ZOB fahren und weiter mit der Linie 918 zur Schranne. Von dort sind es etwa 5 Minuten zum Domplatz. Alternativ ist der Fußweg vom ZOB etwa 10 Minuten.



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