Programm und Tickets

Das Programm 2018

Sa, 21. Juli, 20.00 Uhr       Trio Coll’Arco Bamberg

Johann Sebastian Bach                      Goldberg- Variationen 

Franz  Schubert                                    Streichtrio    B – Dur   D 471  in einem Satz

Wolfgang Amadeus Mozart              Divertimento    Es- Dur   KV 563  (1788)

                                                              Rudolf Kuhnlein, Violine

                                                              Christina Triebener, Viola

                                                              Claudia Hödl-Kabadaic, Violoncello

Rudolf Kuhnlein stammt aus dem Frankenwald, ist aber in Südbayern aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte er Violine am Leopold-Mozart-Konservatorium in  Augsburg  bei Margret Niklas und schloß ein  Stipendiumsjahr an bei Lydia Dubrowskaya.

Anschließend absolvierte er ein naturwissenschaftliches Studium der Geoökologie (1988 Diplom). Während dieses Studiums hatte er gleichzeitig einen Lehrauftrag für Violine an der Universität Bayreuth. Von 1988 – 2000 war er als Diplom-Geoökologe tätig (1995 – 2000 Auslandsaufenthalt in Afrika). Zurückgekehrt nach Europa wandte er sich wieder verstärkt musikalischen Aktivitäten zu, stieß im Jahr 2002 zum Bamberger Kammerorchester, wo er seitdem festes Mitglied ist, sowie zum Oratorienchor. Im Jahr 2006 gründete er und organisiert seither das Orchester des Oratorienchors.

Seit 2007 ist er Primarius des Fehm-Quartetts in Fürth und seit 2016 Violinist im Trio Coll’Arco.

Christina Triebener, 1960 geboren in Wuppertal, wuchs in einer Musikerfamilie auf. Daher begann sie schon früh mit dem Klavierspiel, und im Alter von 8 Jahren bekam sie ihren ersten Violinunterricht.  Während der Kindheit und Jugendzeit wurden viele Hauskonzerte veranstaltet, bei denen sie sowohl mit dem Klavier als auch mit der Geige auftrat. Es folgten Wettbewerbserfolge bei „Jugend musiziert“ und dadurch die Aufnahme in das Landesjugendorchester NRW und kurze Zeit später in das Bayerische Ärtzteorchester.

Mit 18 Jahren nahm sie Unterricht bei Mikulas Jelinek  (Konzertmeister des Gürzenich Orchesters Köln), bei dem sie auch später Violine studierte. Nach dem Studium an der Musikhochschule Köln wechselte sie zu Prof. Johannes Prelle an die Musikhochschule Wuppertal. Im Anschluss an ihr Studium entdeckte sie für sich den Klang der Viola, bekam Privatunterricht bei Lois Landsverk und nahm an einem Meisterkurs von Prof. Andreas Willwohl in Berlin teil. Bereits nach dem Studium begann sie mit Pantomime und Theaterunterricht, was die folgenden 30 Jahre auch zu ihrer Leidenschaft wurde und wie die Musik ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens sein sollte.

Neben ihrer Unterrichtstätigkeit spielte sie in diversen Kammerorchestern wie Jeunesses Musicales, Aachener Kammerorchester,  sowie als Gast bei den Nürnberger- und Hofer Symphonikern mit.  Zur Zeit ist sie Mitglied sowohl im Bamberger-, als auch im Erlangener Kammerorchester.

Solistisch trat sie bei Vernissagen, aber auch bei Literaturabenden mit Schauspielern auf, ebenso in Begleitung mit Klavier oder Orgel. In den verschiedensten Kammermusikbesetzungen, wie z.B. im Aachener Kammermusikensemble, im Medici Quintett und Relübamott-Quartett wirkte sie mit. Sie ist Gründungsmitglied beim Trio Coll’Arco.

cc wurde 1976 in Salzburg geboren. Ihre musikalische Laufbahn begann im Alter von 3 Jahren. Schon in jungen Jahren war sie mehrfache erste Preisträgerin bei nationalen Wettbewerben. Erstes Solodebut erfolgte im Alter von 10 Jahren. 1985 begann sie das Konzertfachstudium bei Frau Professor Heidi Litschauer an der Universität Mozarteum in Salzburg, der Abschluß folgte 2001 mit Auszeichnung und dem Magister Artium. 1998/99 studierte sie bei Prof. Paul Katz an der Rice University in Houston, Texas/USA (dort auch Assistentin von Prof. Katz) . 2001 erhielt sie den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Unterricht, Wissenschaft und Kultur.

Sie wirkte bei zahlreichen CD- und Rundfunkaufnahmen mit und hatte Auftritte in Film und Fernsehen.

Seit 2000 besteht eine regelmässige Mitwirkung bei Camerata Salzburg, seit 2006 beim Mozarteumorchester Salzburg, und seit 2012 bei den Bamberger Symphonikern.

Weitere Informationen:

 http://www.bvd-ticket.de/vera_info.cfm?veranstaltungid=27800

Sa, 4. August, 20.00 Uhr       Bamberger Kammerorchester  Solo und Leitung Berth. Opower

Antonio Vivaldi              Violinkonzert a-moll, RV 356

Antonio Vivaldi             Concerto grosso g-moll, RV 156

Alessandro Marcello   Oboenkonzert, Falk Krause – Oboe

Antonio Vivaldi            Concerto grosso g-moll, RV 578

Johann Seb. Bach        Konzert für Violine und Oboe BWV 1060                                                                                               

Berthold Opower studierte Violine in Düsseldorf, Boston und München bei Prof. Rosa Fain, Prof. Michelle Auclair udn als Meisterklassenstudent bei Prof. Kurt Guntner.

Er gewann mehrere Bundespreise im Wettbewerb „Jugend musiziert“ und war Stipendiat der Robert-Schumann Hochschule in Düsseldorf. Opower nahm an vielen internationalen Meisterkursen bei namhaften Professoren wie Igor Ozim, Victor Libermann, Hermann Krebbers, Valery Gradow und Eduard Schmieder teil.

Erste professionelle Orchesterfahrng sammelte er bei den Düsseldorfer Symphonikern und der Orchesterakademie des Bayerischen Rundfunks in Ingolstadt.

Von 2002 – 2005 war er bei den 1. Violinen des Staatsdtheaters am Gärtnerplatz in München, dann wechselte er zu den 1. Violinen der Bamberger Symphoniker-Bayerische Staatsphilharmonie.

Seit 2008 ist Berthold Opower außerdem Mitglied der 1. Violinen des Bayreuther Festspielorchesters.

Als Mitbegründer und Mitglied des „Ligeti Quartett Bamberg“ erweiterte er seine kammermusikalischen Erfahrungen mit Prof. Peter Buck vom „Melos Quartett“.

Die Mitglieder des „Ligeti Quartett“ nehmen zusätzlich an mehreren Kursen des Oberstdorfer Musiksommers sowohl als Kursteilnehmer als auch als Dozenten für Orchestermusik teil.

Falk Krause wurde 1958 in Dresden geboren und stammt aus einer Musikerfamilie. Sein Vater war Oboist an der Staatskapelle. Falk studierte an der Musikhochschule Dresden und war 10 Jahre lang Solo-Oboist an der Staatsoper Meiningen.

Seit 1990 unterrichtet er an der Kreismusikschule und der Universität Bamberg.

Er ist von Beginn an Mitglied des Bamberger Kammerorchesters und spielt auch weiterhin gelegentlich in der Dresdner Staatskapelle oder in Meiningen.

 

Das Bamberger Kammerorchester wurde 1991 auf Initiative von Gerhard Olesch gegründet. Von 1994 bis 2002 hatte Harald Orlovsky von den Bamberger Symphonikern die Leitung inne.Von Beginn an konnte das Orchester sein Anliegen, ein Forum für die gemeinsame Arbeit von Professionellen und Nachwuchsmusikern darzustellen, mit hohem künstlerischem Niveau etablieren. Inzwischen hat sich das Orchester – seit 2003 wieder unter Leitnug des Gründers – innerhalb und außerhalb Bambergs erfolgreich einen Namen gemacht.

Weitere Informationen:

http://www.bvd-ticket.de/vera_info.cfm?veranstaltungid=27801

Sa, 18. August, 20.00 Uhr       Quinten Quartett Bamberg  Zsofia Magyar, Oboe a. G.

Bernhard Henrik Crusell Divertimento für Oboe, 2 Violinen, Viola und Violoncello, C-dur op. 9

Wolfgang Amadeus Streichquartett B-Dur 

Charles Koechlin „Le repos de Tityre“, op. 216 Nr. 10 Monodie für Oboe d’amore

Franz Schubert Streichquartettsatz c-moll, D 703

Jean Francaix Quartett für Englischhorn,Violine, Viola und Cello

                                                                Quinten de Roos, Michael Hamann, Violine

                                                                                          Wolfram Hauser, Viola

                                                                                              Achim Melzer, Violoncello Weitere Informationen:

http://www.bvd-ticket.de/vera_info.cfm?veranstaltungid=27802

Sa, 1. September, 20.00 Uhr       Giocoso Quartett Berlin

Josef Haydn                                     Quartett op. 71 Nr. 2

Robert Schumann                            Quartett a-moll op.41/1

Maurice.Ravel                                 Quartett in F

Mit dem Gewinn des 2. Preises, des “Peter Druce” Publikumspreises und des “Musica Viva Australia” Preises beim “Melbourne International Chamber Music Competition” 2015, hat sich das Giocoso Streich Quartett schon als eines der vielversprechendsten und aufregendsten Quartette seiner Generation herausgestellt.

Seit seiner Gründung konnte das Giocoso Streichquartett große Erfolge bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben vorweisen,wie dem “Internationalen Charles Hennen” Wettbewerb in Heerlen, Niederlande (2009), Alban Berg-Preis, Krenek-Preis und Artis Preis bei der ISA Reichenau in Österreich (2011), der HSBC-Preis des “Aix-en-Provence Festival” 2012, sowie den Wiener Windisch Kammermusikpreis in 2012 und 2014 und den Sonderpreis der „Jeunesses Musicales“ Deutschland beim ARD-Wettbewerb 2016.

Im Rahmen des Master-Studiengang Kammermusik, hat das Ensemble, dessen Mitglieder aus Deutschland, Rumänien und den Niederlanden sind, intensiv mit dem international renommierten Professor und Gründungsmitglied des Artis-Quartetts, Prof. Johannes Meissl an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, Österreich studiert.

Darüber hinaus war das Giocoso Quartett Mitglied der renommierten European Chamber Music Academy (ECMA), dass von den prominenten Professoren Hatto Beyerle und Johannes Meissl geführt wird. Dies brachte ihnen mehrere europaweite Konzertmöglichkeiten ein, abgesehen von regelmäßig organisierten Meisterkursen mit international renommierten Künstlern.

Weitere Impulse hat das Giocoso Quartett von Persönlichkeiten der Kammermusikwelt erhalten,wie Gerhard Schulz vom Alban Berg Quartett, Dan Prelipcean (Voces Quartett), Eberhard Feltz, Ferenc Rados, Hatto Beyerle, Rainer Schmidt (Hagen Quartett), Miguel da Silva (Ysaye Quartet), Avedis Kouyoumdjian, Andras Keller (Keller Quartett), Hariolf Schlichtig (Cherubini Quartett), Evgenia Epshtein (Aviv Quartet), Stefan Metz (Orlando Quartett), Shmuel Ashkenasi (Vermeer-Quartett), Tim Vogler (Vogler Quartett), Peter Komlos (Bartok Quartett), Christoph Richter und Petr Prause (Talich Quartett).

Das in Wien ansässige Giocoso Quartett wird regelmäßig gefeiert bei Recitals in ganz Europa. Sie waren Gäste bei internationalen Kammermusikfestivals wie dem Bordeaux Festival und dem Aix-en-Provence Festival in Frankreich, dem Beethoven- , Kalkalpen- und Steirischen Kammermusik Festival in Österreich, dem Orlando Festival in den Niederlanden, Tiberius Festival und Pro Valores in Rumänien und das Niedersachsen-Festival in Deutschland, um einige zu nennen.

Höhepunkte der Saison 2015/2016 waren das Debüt des Quartetts in der berühmten Londoner Wigmore Hall, ein Recital im Musikverein Wien sowie eine Tournee durch Brasilien.

Im Mai 2017 wird das Giocoso Quartett sein Asien Debüt geben mit Konzerten in Tokyo, Japan sowie Seoul, Südkorea. Für April 2018 ist eine intensive Tournee durch Australien, zusammen mit dem weltberühmten israelischen Mandolinist Avi Avital, im Rahmen des „Musica Viva Australia“- Preises, geplant.

Weitere Informationen:

http://www.bvd-ticket.de/vera_info.cfm?veranstaltungid=27803

Über den Bamberger Veranstaltungsdienst (BVD), können Sie ganz einfach Karten online bestellen:

Klicken Sie auf einen der oben bei jedem Konzert angegebenen Links und Sie erhalten weitere Informationen über Künstler und Programm. Der Verkauf von Karten für unsere Konzertreihe übernimmt freundlicherweise der BVD.

Gruppenermäßigung ab 10 Personen,

Kinder bis Grundschulalter (10 Jahre) sind frei

NUR AN DER ABENDKASSE:

Inhaber der bayerischen Ehrenamtskarte und der BAMBERG CARD erhalten 5 EUR Ermäßigung.

Di, 1. Januar 2019, 17.00 Uhr, Konzerthalle Bamberg

Bamberger Neujahrskonzert „von Engelchen und Teufelchen“